Jeder Mensch braucht etwas Boden unter den Füßen, eine Hand voll Erde, um ein Pflänzchen wachsen zu lassen, und einen Baum, an den er sich lehnen kann.
(Sabine Reber)

 

Und schon ist der erste Monat des neuen Jahres vorübergegangen. Noch befinden wir uns zwar mitten im Winter, die ersten Boten des Frühlings werden aber hoffentlich schon bald erkennbar sein. Vollendet wurde der Januar mit einem besonderen lunaren Spektakel. In den Medien war vorab vom sogenannten „Supermond – Blue Moon -Blutmond“ die Rede. Und ja, dieser Vollmond war auch für mich wahrlich ein besonderes Ereignis, wenngleich ich ihn nicht sehen konnte 😊

Es war der 2. Vollmond innerhalb eines Monates und wird im Englischen „Blue Moon“ genannt. Weiters kam es zu einer totalen Mondfinsternis, was bedeutet, dass Sonne, Erde und Mond zum Zeitpunkt des Vollmondes exakt auf einer Linie standen und der Mond sich durch den Schatten der Erde bewegte. Dieses Phänomen wird auch als „Blutmond“ bezeichnet. Da jedoch der genaue Zeitpunkt des Vollmondes auf 14:28 Uhr MEZ fiel, war das volle Ausmaß für uns in Mitteleuropa leider nicht sichtbar. Da hätte man sich schon in Asien, Australien oder auf Hawaii aufhalten müssen.

Harz auf meinem Kraftbaum.

Ich konnte diesen wunderbaren, sonnigen letzten Januartag nutzen, um bei Tageslicht einen Mondspaziergang durch den Wald zu unternehmen. Wie oft hat man schon so eine Gelegenheit 😊. Und es war wirklich ein herrlicher Tag, der Himmel erschien blauer als blau. Schließlich erreichte ich das Ziel meines Ausflugs – meinen Kraftbaum, eine uralte riesige Fichte. Ich besuche sie öfters, aber an diesem Tag aber war es doch eine ganz besondere Begegnung. Mein Kraftbaum gab mir neben seiner starken Energie auch ein wenig von seinem wohlduftenden, frischen Fichtenharz – ein wertvolles Geschenk, das ich für eine meiner nächsten Räucherungen verwenden werde.

Auf den sogenannten „Supermond“ folgte zudem eine ideale lunare Phase für die Aussaat bzw. Anzucht von Gemüse. Daher beschloss ich am ersten Februar, mit dem Vorziehen von Paprika und Auberginen zu beginnen. Das Gewächshaus wurde aus dem Winterschlaf erweckt und meine Gartensaison 2018 somit offiziell gestartet. Natürlich wurden die „Babys“ nach der Aussaat sogleich ins warme Haus und in Sicherheit vor dem nächsten Schnee- und Kälteeinbruch gebracht. Bleibt nur noch zu hoffen, dass sie wachsen und gedeihen. Dazu werde ich hoffentlich in einem meiner nächsten Blogposts Näheres berichten können.

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Der Winter ist jedoch noch nicht vorüber, Schnee und Kälte werden bei uns mindestens noch einmal (vermutlich aber noch öfters) Einzug halten, bevor der Frühling sich tatsächlich blicken lässt und auch draußen so richtig mit der Gartenarbeit begonnen werden kann. Gerne lasse ich in der Zwischenzeit meinen Garten und jene Kräuter, die draußen überwintern, noch etwas ruhen, um bald wieder aus dem Vollen schöpfen zu können. Denn wie sagt man so schön: Vorfreude ist die schönste Freude.

Eure Petra

aka Yavida!

 

Information: Werbung, unbeauftragt!

Dieser Text handelt von meinen persönlichen Erlebnissen und Empfehlungen, die eine werbende Wirkung haben könnten, ohne dass ich von irgendeinem Unternehmen dafür beauftragt oder bezahlt wurde!