Sie begleitet mich seit meiner frühesten Kindheit – die Schafgarbe. Eine Heilpflanze, der noch immer nicht die Aufmerksamkeit in unserer Mitte zugemessen wird, welche sie aufgrund ihrer vielen Indikationen und Mythen verdienen würde.

 

Warum sie mir persönlich so viel bedeutet und den Kern von Yavida repräsentiert

Ich erinnere mich noch, wie wir als Kinder in der Wiese Blumen gesammelt haben und wir sie nur schwer pflücken konnten. Die Stengel der Schafgarbe waren immer so hart, weswegen wir sie oft einfach stehen ließen. Erst später fand ich heraus, über welch universale Heilkraft sie verfügt. Ja, und sie ist weit verbreitet. Sogar in Nordamerika begegnete sie mir – gemeinsam mit dem Holunder und der Brennnessel. Mein Synonym Yavida beinhaltet das englische Wort „Yarrow“, was zu deutsch Schafgarbe bedeutet. Und als ich mich entscheiden durfte, welche Pflanze das Yavida-Logo zieren sollte, war für mich klar, dass sie es sein sollte. Ich liebe ihren Duft und besonders schön finde ich Exemplare, die in leichtem Rosa blühen.

Rosarot blühende Schafgarbe.

Die Bedeutung der Schafgarbe als Heilpflanze

Aber was kann sie bzw. welche Heilkraft wird ihr zugeschrieben? Die Schafgarbe scheint schon fast so etwas wie ein „Universalkraut“ zu sein. Generell stärkt sie unser Immunsystem vorbeugend wie auch akut und findet daher bei Erkältungen Verwendung. Auch wirkt sie entzündungshemmend, desinfizierend, wundheilend und zudem regt sie die Blutbildung an und wirkt auf das Knochenmark, wodurch sie sogar bei Krebserkrankungen eingesetzt wurde. Auch wirkt sie optimal auf unseren Verdauungsapparat, weshalb sie im Volksmund auch Bauchwehkraut genannt wird. So unterstützt sie bei Magen-, Leber- und Verdauungsbeschwerden. Verwendet werden kann die Pflanze frisch oder getrocknet, innerlich als auch äußerlich beispielsweise in Form von Tees, Tinkturen, Sirup, Salben, Spülungen oder Sitzbädern. Die jungen Blätter peppen außerdem jeden Frühlingssalat oder -suppe auf. Ich gebe sie grundsätzlich in nahezu alle meine Kräuterteemischungen.

Fakten – Schafgarbe

  • Lat. Name: Achillea Millefolium
  • Familie: Korbblütler
  • Inhaltsstoffe: äth.Öl, Cumarin, Gerbstoffe, Flavone, Bitterstoffe, Natrium, antibiotische Substanzen
  • Blütezeit: Mai bis Oktober

Getrocknete Schafgarbenblüten.

Frauenpflanze

Besonders aber wird die Schafgarbe bei Frauenleiden (sprich jegliche Beschwerden des Unterleibs, psychische Verstimmungen aufgrund hormoneller Störungen und hier insbesondere im Wechsel) geschätzt und kann vorbeugend als auch akut eingesetzt werden. Ein altes Sprichwort besagt „Schafgarbe im Leib, tut wohl jedem Weib.“ auch für die Kräuterkundige Maria Treben war „die Schafgarbe eine aus unserem Leben nicht wegzudenkende Heilpflanze. Sie ist zwar für viele schwere Erkrankungen unser bester Helfer, in erster Linie aber ein Heilkraut für Frauen. Ich kann die Schafgarbe den Frauen nicht genug empfehlen.“ Und der Pfarrer Kneipp bringt es auf den Punkt: „Viel Unheil bliebe den Frauen erspart, würden sie ab und zu einmal nach Schafgarbe greifen!“

Legenden und Namen

Um die Pflanze ranken sich zahlreiche Mythen und Geschichten. Auf ihre wundheilende Wirkung schwörte bereits Achilles, der seine verletzte Ferse angeblich damit behandelt hat. Darauf könnte auch der lateinische Name der Pflanze „Achillea Millefolium“ deuten. Er leitet sich ab vom griechischen Wort „achilleios“ und kann mit „Kraut des Achilles“  übersetzt werden. Der Artname „Millefolium“ (lat. Tausendblatt) stammt vom griechischen Myriophyllon, was „unzählige Blätter“ bedeutet. Auch wurde die Schafgarbe in Kriegszeiten von den Soldaten auf deren Wunden gelegt und wurde so auch Soldatenkraut genannt. Den gebräuchlichsten, deutschen Namen „Schafgarbe“ erhielt sie vermutlich, weil sie gerne von Schafen verzehrt wird. In den bekannten Schweizer Kräuterbonbons von Ricola bildet sie eines der 13 verwendeten Kräuter und darf auch in der Begrüßungsformel der Freunde naturgemäßer Lebensweise, welche da lautet „Bi-Bre-Ha-Jo-Scha-Scha“, nicht fehlen. Sie steht für die 6 wichtigsten Grundkräuter Birke, Brennessel, Hafer, Johanniskraut, Schachtelhalm und Schafgarbe, die zu jedem Tee passen.

Die Schafgarbe ist ein universell einsetzbares Heilkraut, das uns den ganzen Sommer über auf Wiesen, Almen und Waldrändern begegnet. Wenn du sie das nächste Mal siehst, geh daher nicht einfach so an ihr vorüber, sondern widme ihr zumindest einen kurzen Augenblick.

Alles Liebe,

Petra aka Yavida.

 

Quellen: ua. Gesundheit aus der Apotheke Gottes/Maria Treben, Ricola, Freunde naturgem. Lebensweise.

 

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Dieser Text handelt von meinen persönlichen Erlebnissen und Empfehlungen, die eine werbende Wirkung haben könnten, ohne dass ich von irgendeinem Unternehmen dafür beauftragt oder bezahlt wurde!