März 

Es ist ein Schnee gefallen,
Denn es ist noch nicht Zeit,
Dass von den Blümlein allen,
Dass von den Blümlein allen
Wir werden hoch erfreut.

Der Sonnenblick betrüget
Mit mildem, falschem Schein,
Die Schwalbe selber lüget,
Die Schwalbe selber lüget,
Warum? Sie kommt allein.

Sollt ich mich einzeln freuen,
Wenn auch der Frühling nah?
Doch kommen wir zu zweien,
Doch kommen wir zu zweien,
Gleich ist der Sommer da.

J. W. von Goethe

 

Wie bereits in meinem letzten Blogpost Anfang Feber vermutet, hat sich der Winter bei uns in Kärnten inzwischen noch mehrere Male kräftig zurückgemeldet. Soviel Schnee wie dieses Jahr fiel in unserer Gegend und vor allem auch in den Tälern wohl schon lange nicht mehr. Außerdem war der Feber von einer mehrere Tage anhaltenden Kältephase bestimmt, wodurch die Temperaturen insgesamt unter dem Durchschnitt lagen. Obwohl zwar die Tage sichtbar länger werden und der meteorologische Frühling am 1. März begann, will sich der Winter heuer irgendwie noch nicht ganz verabschieden.

 

Heute haben wir den 8. März 2018. Und endlich kommen schön langsam auch bei mir so etwas wie „Frühlingsgefühle“ auf: die Temperaturen erreichen tagsüber erstmals wieder Plusgrade, die Sonne strahlt und der Schnee beginnt langsam aber doch dahin zu schmelzen. Und auch einen der ersten „wilden“ Frühlingsboten konnte ich bei einem meiner Spaziergänge in meiner näheren Umgebung bereits entdecken. Ich staunte nicht schlecht, als mich unerwartet ein paar Huflattiche mit ihren strahlend gelben Köpfchen anlachten.

Der Huflattich (lat. Tussilago Farfara = Tussis = Husten und ago = ich vertreibe, Familie der Korbblütler) ist eine uralte, sehr bekannte Heilpflanze, welche vor allem auswurffördernd, entzündungswidrig, hustenlindernd und schleimlösend wirkt und gerne bei Husten und Lungenerkrankungen eingesetzt wird. Verwendet werden können sowohl Blüten als auch Blätter, wobei die Blätter erst nach dem Abblühen erscheinen. Und auch sein Name leitet sich von der Form der Blätter ab, welche stark an einen Pferdehuf erinnern. Möchte man die Blätter des Huflattichs aber ernten, so sollte man sich genau merken, wo die Pflanzen stehen, da das weniger geschulte Auge diese sonst womöglich nicht oder nur schwer erkennen könnte. Der Huflattich enthält außerdem Pyrrolizidinalkaloide, was bedeutet, dass er nicht in unüblich größeren Mengen genossen werden sollte, da er sonst „giftig“ ist. In normalen Ausmaß konsumiert sollten sich jedoch keine Probleme einstellen.

Unter der Schneedecke befindet sich mein Garten 🙁

After…

 

Dieser sonnige Tag war außerdem ein guter Zeitpunkt in meinem Gewächshaus Ordnung zu schaffen und alles bereit für den baldigen Start der Gartensaison zu machen – nachdem diverse Jungpflanzen bereits im Haus gedeihen. Paprika und Auberginen, welche Anfang Feber ausgesät wurden, wachsen eifrig vor sich hin. Inzwischen haben sich auch diverse Tomatensorten sowie Chilis dazugesellt.

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Paprika Babys

Mein Heilungsfeld befindet sich jedoch immer noch im Winterschlaf. Zum Glück ist dort wenigstens der Schnee schon verschwunden, aber noch regt sich nicht viel. Demnächst werden die Kräuter zurückgeschnitten, sodass sie von Neuem durchstarten und mich und mein Umfeld wieder mit ihrem Anblick und ihrer Heilkraft verzaubern können. Zudem habe ich mir schon einige Gedanken gemacht, welche Kräuter und Pflanzen sich zu den bereits vorhandenen dazugesellen sollten, um diesem Platz insgesamt noch mehr Ausdruck zu verleihen. Wie mein Heilungsfeld weiter optimiert und gestaltet wird – dazu mehr in einem meiner nächsten Blogposts. Einstweilen einen schönen Start in den Frühling!

Eure Petra

aka Yavida!

 

 

Quellenangabe: Huflattich: Die Kräuter in meinem Garten/ Siegrid Hirsch

 

Information: Werbung, unbeauftragt!

Dieser Text handelt von meinen persönlichen Erlebnissen und Empfehlungen, die eine werbende Wirkung haben könnten, ohne dass ich von irgendeinem Unternehmen dafür beauftragt oder bezahlt wurde!