Europa zu zweit mit dem Motorrad entdecken – ein Roadtrip der etwas anderen Art und Weise! Darüber habe ich bereits ausführlich in einem meiner Blogposts berichtet. 2015 ging es für uns das erste Mal gemeinsam mit dem Motorrad auf eine längere Reise und zwar an den Balkan: 2 Wochen, 7 Länder, 3242 gefahrene Kilometer –  ein atemberaubendes Abenteuer!

Von Ancona (Italien) reisten wir zunächst mit der Fähre nach Griechenland auf die Halbinsel Peloponnes. Rund zwei Wochen hatten wir schließlich Zeit, um von Patras entlang der ionischen bzw. adriatischen Küste wieder zurück nach Kärnten zu cruisen. Eine grobe Reiseroute wurde bereits zu Hause ausgearbeitet, die Details sollten sich jedoch erst unterwegs ergeben. Wo es uns schlussendlich überall hin verschlagen hat, lest und seht selbst.

Tag 1, Route: Home (Lendorf, AT) – Riolo Terme (IT), 497 km

Aufgrund vorhergesagter starker Regenfälle starteten wir einen Tag früher als geplant bei 9,5 Grad Außentemperatur, um zumindest den halben Weg bis nach Ancona, von wo weg unsere Fähre nach Patras am nächsten Tag auslaufen sollte, zu gelangen. In der Nähe von Imola fanden wir ein Quartier im Kurort Riolo Terme, welches wir nach fünf Stunden bei fast durchgehendem Regen endlich erreichten. Zudem trat während der Fahrt ein technisches Problem mit dem Kühler unseres Motorrades auf, welches uns Kopfzerbrechen bereitete. Peter, der Rezeptionist des Hotels, war wirklich sehr kooperativ und half uns eine KTM-Werkstatt in der Nähe zu finden. Wir planten diese am nächsten Morgen anzusteuern.

Unser Retter in der Not: nachdem der technische Mangel mit dem Kühler behoben wurde, konnten wir beruhigt weiter nach Ancona fahren.

Tag 2, Route: Riolo Terme (IT) – Ancona (IT), 192 km

Noch war das Wetter nicht ganz auf unserer Seite, jedoch ließ sich die Sonne schon hin und wieder blicken. Nachdem man uns dann auch bei der Motorrad-Werkstatt grünes Licht gab (es handelte sich lediglich um eine Fehlermeldung des Boardcomputers – was für ein Glück!!), konnten wir beruhigt die letzten Kilometer zum Hafen von Ancona fahren, um unsere Fähre rechtzeitig zu erwischen. Am Abend ging es endlich los in Richtung Griechenland.

Hafen Ancona:  Wir sind bereit zum Einchecken!

Tag 3, Route: Patras (GR) – Astakos (GR), 123 km

Früh morgens erreichten wir den Hafen von Igoumenitsa in Nordgriechenland, wo unsere Fähre für etwa 45 Minuten stoppte, da einige Fahrzeuge von Bord gingen. Das Wetter wurde immer besser und besser und so verbrachten wir die restliche Zeit am Sonnendeck. Am Nachmittag erreichten wir schließlich Patras auf der griechischen Halbinsel Peloponnes. Bei strahlend blauem Himmel erreichten wir griechischen Boden. Wir fuhren einige Kilometer Richtung Norden und hielten am frühen Abend im kleinen Fischerdorf Astakos, wo wir für die erste Nacht bleiben sollten.

Mit der Fähre auf dem Weg nach Griechenland.

Ankunft in Griechenland, Patras: wir verlassen den Peloponnes über die berühmte Rio-Andirrio-Brücke.

Cow-Crossing in Griechenland auf dem Weg nach Astakos.

Tag 4, Route: Astakos (GR) – Insel Lefkada (Egremni and Porto Katsiki), 177 km

Die griechische Insel Lefkada war unser nächstes Ziel. Das Wetter war traumhaft, Sonnenschein und 25 Grad – ideal zum Motorradfahren. Und so beschlossen wir die kommende Nacht im Freien in unserem Zelt zu verbringen, wir wussten nur noch nicht genau wo. Der ideale Ort musste also noch gefunden werden. Zunächst fuhren wir in Richtung Egremni Beach , ein wahres Juwel am Ionischen Meer und ein wirklicher Insidertip. Um an den Strand zu gelangen, musste man jedoch zu Fuß eine alte, steinige Treppe hinabsteigen. Aber jeder einzelne Schritt lohnte sich für den traumhaften Anblick, der uns dort unten erwartete. Da es dort weder Hotels noch Restaurants gab, überlegten wir kurz, unser Zelt für die Nacht am Strand aufzustellen. Doch leider war die Lage aufgrund der nächtlichen Gezeiten des Meeres zu unsicher, da die Flut uns sonst wohl weggeschwemmt hätte. Daher fuhren wir weiter nach Porto Katsiki, einem weiteren Traumstrand auf Lefkada, gelegen ganz im Süden. Als wir dort gegen Abend ankamen, war weit und breit kein Mensch mehr zu sehen, es gab ja auch dort weder Hotels noch Gastronomie. Schließlich bauten wir unser Zelt dort auf – was für ein Abenteuer – und erlebten wohl einen der schönsten Sonnenuntergänge während der gesamten Reise.

Egremni Beach, Insel Lefkada.

Unterwegs in Griechenland.

Porto Katsiki, Insel Lefkada.

Tag 5: Insel Lefkada (Porto Katsiki – Vassiliki – Lefkada) – Aktio – Preveza – Parga – Dodoni – Ioannina (alles GR), 320 km

Als wir am Morgen aus unserem kleinen Zelt heraus krabbelten, empfing uns bereits ein atemberaubender Sonnenaufgang. Und so verließen wir Lefkada wieder und fuhren weiter in Richtung Norden. Am Weg besichtigten wir die Ruinen von Dodoni. Das antike Heiligtum gilt als ältestes Orakel Griechenlands und ist nach Delphi das bedeutendste überregionale Orakel der griechischen Welt. Etwas außerhalb von Ioannina, der Hauptstadt der Provinz Epirus gelegen am See Pamvotida (zudem bekannt für Silberschmuck und Schmiedekunst), fanden wir anschließend ein nettes Quartier für die Nacht. In der Altstadt genossen wir unser letztes Abendessen auf griechischen Boden, bevor es am nächsten Tag weiter nach Albanien gehen sollte.

Auch eine Schildkröte kreuzte  unseren Weg in Griechenland.

Ruinen von Dodoni.

Regen auf dem Weg nach Albanien.

Tag 6: Ioannina (GR)- Kakavia (GR) – Saranda (AL)– Butrint (AL) – Himare (AL), 220 km

Leider war das Wetter am Morgen etwas nass und so mussten wir Regenkleidung anlegen. Wir fuhren bis nach Kakavia, wo wir die Grenze nach Albanien passierten. Von dort ging es über eine kurvige, steile Straße in Richtung Saranda, wo wir einen kurzen Stopp einlegten. Das UNESCO Weltkulturerbe von Butrint, welches sich nicht weit von dort befindet, sollte unser nächstes kulturelles Highlight bilden. Karl beschloss bei unserem Motorrad zu verweilen und so musste ich allein durch die Ruinenstadt schlendern. Während meines Spaziergangs machte ich jedoch eine äußerst nette Bekanntschaft: Miklos und Amrita, ein Paar aus Ungarn, das ebenfalls mit dem Motorrad am Balkan unterwegs war. Die beiden waren schon mehrere Tage in der Gegend und konnten uns daher wertvolle Tipps für die weitere Reise geben. So empfahlen sie uns den Ort Himare, wo sie selbst gerade nächtigten. Gesagt, getan – auf nach Himare! Dort trafen wir Miki und Amrita am Abend wieder und lernten außerdem Robert kennen – ein Grieche, der dort ein wunderschönes Hotel und Restaurant betreibt. Schließlich ließen wir den Abend bei einem guten Glas Wein gemeinsam ausklingen. Amrita und Miki reisten am nächsten Tag weiter nach Montenegro, doch es sollte nicht das letzte Mal während dieser Reise sein, dass wir uns begegneten.

Auf dem Weg  in Richtung Saranda, Albanien.

Fähre in der Nähe von Butrint, Südalbanien.

Tag 7: Himare – Vuno – Gjipe Beach (alles AL), 47 km

Da wir zwei Nächte in Himare verbrachten, wollten wir die Gelegenheit nutzen auch die nähere Gegend etwas zu erkunden. Wir hörten von einem einsamen Strand, an den wir unbedingt gehen sollten. Gjipe Beach war nur über eine alte, felsige Militärstraße zu Fuß erreichbar, gesäumt von diesen typischen Bunkern aus der Zeit Enver Hoxhas, die man heute überall in Albanien noch zahlreich finden kann. Der Marsch war es jedoch allemal wert, denn ein beinahe unberührter Strand erwartete uns als Belohnung. Außer uns waren gerade einmal zwei weitere Gäste und die beiden Kerle, die dort eine Imbissbude betrieben, da. Nach einem wunderschönen Tag am Strand verbrachten wir unseren letzten Abend in Himare bei Robert, dem Griechen. Er erzählte uns, dass er seinerzeit sogar einmal in unserer Heimat Kärnten als Koch gearbeitet hatte. Wir wurden verwöhnt mit lokalen Fischspezialitäten und gutem Wein – ein wahres kulinarisches Highlight!

Auf dem Weg zum Gjipe-Beach, Albanien.

Gjipe Beach, Albanien.

Tag 8: Himare-Vlore-Fier-Lushnje-Durres-Shkoder (alles AL) – Petrovac (MNE), 375 km

Die albanische Riviera stellte definitiv einen der Höhepunkte dieser Reise dar, nicht zuletzt weil der Massentourismus hier noch nicht Einzug gehalten hat–ein wahrer Geheimtipp am Mittelmeer! Doch für uns hieß es weiterreisen in Richtung Montenegro. Eine Tagesfahrt durch fast ganz Albanien lag vor uns. In der Hafenstadt Durres legten wir eine kleine Pause ein, bevor es bei Shkoder über die Grenze hinein nach Montenegro ging. Der Badeort Petrovac sollte unser nächstes Ziel sein. Und dort trafen wir auch unsere Freunde aus Ungarn wieder, Miki und Amrita.

Wir verlassen die wunderschöne albanische Riviera in Richtung Norden 🙁

Aber auch in Petrovac, Montenegro, lässt es sich aushalten.

Tag 9:  Petrovac (MNE) – 0 km

Wir beschlossen hier zwei Tage zu bleiben und ließen unser Motorrad an diesem Tag unberührt – einfach mal verweilen und diese wunderschöne Gegend auf sich wirken lassen! Zu Fuß konnten wir eine nahezu einsame Bucht etwas außerhalb von Petrovac entdecken, wo wir einen Strandtag bei herrlichen Wetter verlebten.

Wiedersehen mit Miki und Amrita in Petrovac, Montenegro.

Bucht bei Petrovac, Montenegro.

Tag 10: Petrovac-Budva-Kotor Bay-Hercegnovi (MNE)–Trigonje (BOS)-Mostar, 296 km

Wir verließen Petrovac und fuhren der Bucht von Kotor entlang in Richtung Bosnien-Herzegowina. Die Stadt Mostar sollte unser nächstes Ziel sein. Nachdem Miki und Amrita schon mehrere Touren am Balkan hinter sich hatten, konnten sie uns ein motorradfreundliches Hotel mitten in Mostar empfehlen. Diese Stadt hat uns sehr beeindruckt: vor allem die nach dem Jugoslawien-Krieg wiederaufgebaute Brücke (Stari Most), welche zu einem Symbol des Friedens geworden ist, steht irgendwie für  diesen einzigartiegn Kontrast zwischen Orient und Okzident, der Mostar so besonders macht.

In der Bucht von Kotor, Montenegro.

Die bezaubernde Stadt Mostar mit ihrer berühmten Brücke, Bosnien-Herzegowina.

Tag 11: Mostar-Medjugorje(BOS)-Makarska (HR)-Brac, 165 km

Von Mostar ging es über Medjugorje wieder Richtung Mittelmeer bis nach Makarska in Kroatien. Von dort nahmen wir die Fähre auf die Insel Brac. Unser Ziel war Bol/Zlatni Rat, der berühmte Strand in der Form eines goldenen Horns. Wir beschlossen dort zwei Nächte zu verbringen, auch hier war das Wetter wieder einmal auf unserer Seite. Auf einem Campingplatz bei Bol am Fuße des Goldenen Horns (Zlatni Rat) bauten wir unser kleines Zelt erneut auf.

Mit der Fähre ging es weiter von Makarska auf die Insel Brac, Kroatien.

Der bekannte Strand „Zlatni Rat“ oder auch „Goldenes Horn“ genannt, Kroatien.

Tag 12: Brac/ Bol, 0 km

Bei sonnigen 30 Grad verbachten wir einen wunderschönen Tag am Strand von Bol und überlegten in der Zwischenzeit, wo wir am Nachhauseweg noch einen letzten Stopp einlegen sollten.

Der goldene Kieselstrand am goldenen Horn am frühen Morgen, Insel Brac, Kroatien.

Tag 13: Bol- Split-Rab, 340 km

Am Morgen packten wir mit unserem Zelt wieder ab und machten uns auf  nach Supetar, von wo aus wir die Fähre nach Split nahmen. Wir fuhren einige Kilometer in Richtung Norden und nahmen schließlich in Stinica die Fähre auf die Insel Rab. Dort fanden wir ein schönes Apartment, wo wir weitere zwei Nächte verbringen sollten.

Sonnenuntergang von unserem Apartment auf Rab, Kroatien.

Tag 14: Rab-Kampor, 20 km

Mit unserem Motorrad erkundeten wir die Insel Rab, nachdem unser Gastgeber uns ein paar wertvolle Tipps gab. Von Kampor aus genossen wir einen tollen Blick hinunter auf die Stadt Rab. Den Tag ließen wir schließlich am Strand ausklingen.

Blick von Kampor auf die Stadt Rab, Kroatien.

Tag 15: Rab (HR) – Ljubljana (SLO) – Bled (SLO)  – Lendorf (AT, home), 426 km

Nach fast zwei Wochen sollte es nun endgültig wieder nach Hause gehen. Am Morgen nahmen wir die Fähre von Rab zurück aufs kroatische Festland. Über Ljubljana ging es weiter nach Bled, wo wir für die berühmten Cremeschnitten noch einen allerletzten, kurzen Stopp einlegten. Am späten Nachmittag erreichten wir unsere Heimat Kärnten,  unsere atemberaubende Motorradreise nahm schließlich ihr Ende.

Letzter Stopp: Bled in Slowenien.

Unsere Top 5 dieser Reise

  1. Albanische Riviera: the hidden treasure! Wirklich noch so etwas wie ein kleiner Geheimtipp. Einsame, wunderschöne Strände am Ionischen Meer.
  2. Mostar: die atemberaubende Stadt in Bosnien-Herzegowina zwischen Orient und Okzident mit der bekannten, wiedererrichteten Brücke (Stari Most).
  3. Insel Lefkada: türkisblaues Meer und Karibikfeeling auf der griechischen Insel.
  4. Montenegro: ein weiterer (Noch-) Geheimtipp am Balkan!
  5. Insel Brac, Zlatni Rat: Sonnenbaden am berühmten goldenen Horn

3242 km, 7 Länder (Italien, Griechenland, Albanien, Montenegro, Bosnien, Kroatien, Slowenien):

  • 05.2015: Lendorf (AT) – Riolo Terme (bei Imola, Italien), 497 km
  • 05.2015: Riolo Terme (Italien) – Ancona (Italien), 192 km à Fähre!
  • 05.2015: Patras (GR) – Astakos (GR) 123 km
  • 05.2015: Astakos (GR) – Insel Lefkada (Egremni und Porto Katsiki) 177 km
  • 05.2015: Insel Lefkada (Porto Katsiki – Vassiliki – Lefkada) – Aktio – Preveza – Parga – Dodoni – Ioannina (alles GR), 320 km
  • 5.2015: Ioannina (GR)- Kakavia (GR) – Saranda (AL)– Butrint (AL) – Himare (AL) 220 km
  • 5.2015: Himare – Vuno – Gjipe Beach (alles AL) 47 km
  • 5.2015: Himare-Vlore-Fier-Lushnje-Durres-Shkoder (alles AL) – Petrovac (MNE), 375 km
  • 5.2015: Petrovac (MNE) – 0 km
  • 5.2015: Petrovac-Budva-Kotor Bay-Hercegnovi (MNE)–Trigonje (BOS)-Mostar, 296 km
  • 06.2015: Mostar-Medjugorje(BOS)-Makarska (HR)-Brac, 165 km
  • 06. 2015: Brac/ Bol, (HR) 0 km
  • 06 2015: Bol- Split- Insel Rab (HR) 340 km
  • 06.2015: Rab-Kampor (HR), 20 km
  • 06.2015: Insel Rab (HR) – Ljubljana (SLO) – Bled (SLO) – Lendorf (AT), 426 km

Fazit

Zwei abwechslungsreiche Wochen mit vielen neuen Eindrücke lagen hinter uns: eine abwechslungsreiche Mischung aus Abenteuern, kulturellen Sehenswürdigkeiten und Strandurlaub! In dieser Zeit bereisten wir mit dem Motorrad insgesamt 7 europäische Länder und legten 3242 km zurück. Von strömenden Regen bis hin zu über 30 Grad Badetemperatur war wettermäßig alles dabei. Einzigartige Eindrücke von Land und Leuten bleiben uns, die wir anderswie wohl nie bekommen hätten. Und schon bald war man sich einig: „Das schreit nach Fortsetzung! Wo soll es nächstes Jahr mit dem Motorrad hingehen?“ Seither cruisen Karl und ich jedes Jahr gemeinsam mit dem Motorrad durch Europa und bereisten bisher neben dem Balkan auch Ungarn, Rumänien, Polen, die Slowakei und das Baltikum.

Nachdem es uns aber besonders am Balkan extrem gut gefallen hat und wir nur einen Bruchteil dessen, was diese wunderschöne Gegend zu bieten hat, gesehen haben, entstand die Idee erneut eine Tour dorthin zu planen. Unsere diesjährige Reise führt uns daher schon bald wieder in den Süden für ein „Balkan Reloaded“. Begleitet Schumon Mototravel online  in die atemberaubendsten Gegenden Europas! Updates gibt es regelmäßig hier am Blog sowie auf Facebook und Instagram.

In diesem Sinne alles Liebe,

Petra aka Yavida

 

 

Information: Werbung, unbeauftragt!

Dieser Text handelt von meinen persönlichen Erlebnissen und Empfehlungen, die eine werbende Wirkung haben könnten, ohne dass ich von irgendeinem Unternehmen dafür beauftragt oder bezahlt wurde!